Der Fehlerteufel ist dir auf den Versen

Der ist dir auf den Versen

Selbst wenn du einen Doktorhut trägst: Erlaube dir keine Flüchtigkeitsfehler, sonst flüchten die Leser.

Von Roland Gugganig

An der hier abgebildeten Werbeanzeige stimmt etwas nicht. Wieso reibt der Fehlerteufel sich die Hände?

Ausgerechnet Qualität ist falsch geschrieben: Qual-Tiät. Entweder handelt es sich um eine besonders qualvolle Diät (keine weichen Konsonanten zum Frühstück!) oder bei der Endkorrektur hat jemand geschlafen.

Flüchtigkeitsfehler sind für viele Menschen ein Warnsignal. Wenn dem Architekten das verbogene Deutsch in seiner Broschüre nicht auffällt: Wie schief und krumm wird er wohl bauen? Wenn der Zahnarzt die fehlenden Buchstaben auf seiner Website ignoriert: Wie viele Zahnlücken haben erst seine Patienten?

Man könnte einwenden: Wenn sogar die Ingenieure und Doktoren Mühe haben, sich in korrektem Deutsch mitzuteilen, fallen solche kleinen Patzer den Kunden und Patienten überhaupt auf? Nun, erstens soll man die Leser nie unterschätzen. Zweitens bedeutet korrekt noch lange nicht wirksam. Denn wer Flüchtigkeitsfehler übersieht, liefert meist auch sprachlich keine Glanzleistung.

Gerade Akademiker tippen gern mal daneben bei Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik. Viele sind noch dazu vernarrt ins Passiv, verwechseln Sachlichkeit mit Abstraktion, verstecken sich hinter spröder Wichtigtuerei und hauen uns unverständlichen Fachjargon um die Ohren. Sie vergreifen sich sozusagen auf hohem Niveau im Ton – und verscheuchen damit potentielle Kunden.

Natürlich erwartet niemand ernsthaft vom Architekten, dass er in seiner Mittagspause Werbetheorie büffelt. Und der Zahnarzt ist schließlich kein Experte für das Sanieren von Texten, sondern von Gebissen. Was die Leser aber unweigerlich spüren, ist der Grad der Sorgfalt, den diese Fachleute für angemessen halten. Achtsamkeit in allen Bereichen deutet auf Qualität hin. Schlamperei macht keinen guten Eindruck.

Den Medizinern unter meinen Text-Patienten ist bewusst, dass sie seit ihrer Doktorarbeit hauptsächlich Rezepte geschrieben haben. Sie kennen auch ihre Mitbewerber, die ihre Öffentlichkeitsarbeit an Profis delegiert haben und nur einen Mausklick entfernt auf Beute warten. Deshalb sind sie im wahren Sinn des Wortes keine Dilettanten: Wenn es darauf ankommt, überlassen sie das Schreiben mir. Im Gegenzug ziehe ich mir nicht selbst die Zähne.

Zur Hölle mit dem

Fehlerteufel

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Das erste Fundstück ist umsonst.

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Wer sich und sein Angebot öffentlich vorstellt, wird gemessen an seinem Erscheinungsbild. Gehe in dich und beantworte dir selbst die folgenden drei Fragen:

1) Nähst du dein Business-Outfit selbst?
2) Schneidest du deine Haare vor dem Spiegel?
3) Schreibst du deine eigenen Werbetexte?

Falls du in puncto Kleidung auf Modeschöpfer setzt und deine Frisur vom Friseur stylen lässt, besteht kein Grund, beim Text zu schludern: Ein Profi-Lektorat sorgt dafür, dass deine Leser dich respektieren und deine Kunden dir vertrauen.

Roland Gugganig: Dein Texter, Lektor, Skriptdoktor und Schreibcoach

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